Mein Grießbach, hoch am Zschopaustrand, mein Heimatdorf im Sachsenland, du Bauerndörfchen, schlicht und klein, bist doch die liebe Heimat mein.
Vom Schulturm hell das Glöckchen klingt, wenn früh das Tagewerk beginnt, und bricht der Abend dann herein, ruft`s mich vom Felde wieder heim.
Wie ging ich gern mit frohem Sinn, als Kind zu unsrer Schule hin, wo man mit Eifer uns gelehrt, dass man im Leben sich bewährt.
Dort, die Kapelle, schlicht und klein ladet zur stillen Andacht ein. Wie herrlich ist hier die Natur, geht man durch Feld und Wald und Flur.
Ringsum von deinen Bergeshöhn, kann man weit in die Ferne sehn, durch Feld und Wald und Wiesengrund, zu wandern hält frisch und gesund .
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Steht man hoch auf dem Affenstein und schaut ins Zschopautal hinein, sehn Menschen, Eisenbahn und Haus so klein wie Kinderspielzeug aus.
Der Zschopauschleife Silberband ist doch nur wenigen bekannt. Vom Felsenpfad des Zänkerberg schaut man auf``s Scharfensteiner Werk
Aus steiler Höh`und grünem Hain grüßt stolz herab Schloß Scharfenstein. Und wer als Gast kehrt bei uns ein, soll herzlich stets willkommen sein.
Und wenn ich mal gestorben bin, tragt mich zum stillen Friedhof hin, wo nach einst segensreichem Tun, schon manche meiner Lieben ruhn.
Ob ich dir nah bin oder fern, dir bleib ich treu, dich hab ich gern, drum grüß`ich euch viel tausendmal mein Grießbach und mein Zschopautal.
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